Ko-Budo

Ko-Budo (jap., in etwa "alte Kriegskunst" oder "kleine Kriegskunst") ist eine bewaffnete Kampfkunst. Auf Okinawa entstanden, wurden Arbeitsgeräte der Landbevölkerung zu Waffen umfunktioniert, deren Einsatz sich auch insbesondere gegen die Samurais der japanischen Besatzungsmacht bewähren mußte.

Bei uns wird hauptsächlich der Gebrauch des Han-Bo (90cmStock, "Spazierstock") aber auch eines traditionellen Bo gelehrt. Darüber hinaus erlernt man den Umgang mit Messer (Tanto-Jutsu), dem Tonfa (ursprünglich Griff eines Mühlsteins - heute gewöhnlich von Polizeikräften als Schlagstock verwendet), der kurzen Kette (Manriki Gusari) bzw. ähnlichen Gegenständen und weiteren Stock-Varianten, wie etwa dem Kurzen Stock (Hwarang-Do), Polizeistock oder Kashino-Bo.

Homepage der IKF - International Kobudo Federation: www.ikf-kobudo.org

Nin-Jutsu

Nin-Jutsu ist:
- eine moderne, praxisbezogene Selbstverteidigung mit den wichtigsten Elementen aus Ju-Jutsu, Karate, Aikido und Judo.

- Eine Selbstverteidigungssportart, bei der neben waffenloser Verteidigung auch der Umgang mit sowohl traditionellen Waffen ( Bo, Tonfa, Shuriken ) als auch modernen Waffen ( Messer, Polizeistock, Hanbo ) erlernt wird.
 
Das Ausbildungs- und Prüfungsprogramm umfasst:
   - karatemässige Grundschule
   - Bewegungslehre am Boden; Fallschule
   - Abwehr einzelner und mehrerer bewaffneter und unbewaffneter An-greifer
   - Bo-Jutsu ( Stockkampf) : Verteidigung mit Hanbo ( 90 cm ), Polizeistock (Hwarang-Do ), Tonfa, kurzer Stock (Tambo-Do ), Kashino-Bo
   - Messerkampf ( Tanto-Jutsu )
   - Nunchaku Grundschule und Techniken (theoretisch)
   - Kettenkampf ( Manriki-Gusari ) und Hojo-Jutsu ( Kunst des Fesselns )
   - Verteidigung mit alltäglichen Gegenständen ( Jacke, Gürtel, Stuhl, etc.)
   - Shuriken- und Blasrohr-Treffsicherheit; Messerwerfen